The Orchestra, Electric Light Band, Phil Bates Solo, The World Of ELO,  ELO Klassik, Beatles Blues And Blue Violin


The Orchestra in der goldenen Stadt

2011 war für mich ein gutes Orchestra Jahr. Nach den beiden Gigs auf der Porsche Oldie Night im März in Stuttgart, dem coolen Open Air Gig in Emmen und dem hervorragenden Sommerkonzert in Uffenheim vor über 1000 begeisterten Zuhörern wollte ich mir noch einmal eine Zugabe gönnen. Leider fiel das geplante Konzert in Szczecin aus. Dafür gab es aber für viele Fans das Finale am 28.November in der goldenen Stadt Prag. Conny und Thomas Hoyer schwärmten  schon öfters von ihren beiden, erlebten sensationellen Konzerten mit Symphonieorchester 2008 und 2009 im Prager Kongress Centrum. Das wollte ich mir bei der 2011´er Neuauflage nicht entgehen lassen. Denn immer wenn die Band mit symphonischer Unterstützung arbeitet, wird es noch bombastischer und heller auf der Bühne.
Conny, Thomas und ich hatten eine sehr angenehme Bahnreise und ein wunderschönes 4 Sterne Hotel in der Innenstadt. Am Sonntag Abend besuchten wir einige Weihnachtsmärkte und auf dem bekannten Wenzelsplatz trafen wir auch Mario und Kerstin Birk. Zusammen wollten wir am kommenden Tag das Konzert besuchen.
Interessanter Weise sahen wir keine Plakate oder Hinweise auf das stattfindende Großereignis.
Montag Vormittag begaben wir uns zum Büro von Ticket Art, welcher als Veranstalter auftrat.
Leider hatten sie auf Anfrage nur kleine Info Flyer, Thomas war schon sehr traurig da es auch  2008 und 2009 keine Poster gab. Schon im Aufbruch sah Conny plötzlich im Laufband des riesigen Monitors die Orchestra Ankündigung und wir wollten das noch kurz fotografieren. 
Da wurde dann die Sache doch noch spannend. Eine Mitarbeiterin ging nach hinten und kam wieder mit ein paar Posters und Kühlschrankmagneten von The Orchestra, welche man auch als Flaschenöffner verwenden konnte. Das sehr freundliche Personal machte uns an diesem Vormittag unglaublich glücklich und dank Connys Aufmerksamkeit hatten wir nun etwas handfestes in den Händen.

Am frühen Nachmittag wollten wir uns dem Aufruf von Martin Corey folgend im Pub George And Dragon treffen. Alle ORCHESTRA Fans wurden über das Gästebuch der Homepage der Band dazu aufgerufen, sich doch dort vor dem Konzert zu treffen. Leider waren es nur eine Handvoll Leute, aber wir lernten den lustigen Martin aus der Nähe von Birmingham kennen und tauschten uns Geschichten aus unserem Fanleben aus. Er war damals sowohl auf der Time Tour, besuchte einige OrKestra Konzerte und unzählige Part Two Gigs.
Am Prager Kongress Centrum angekommen stärkten wir uns noch einmal im Restaurant und gingen nach oben in den Eingangsbereich. Conny und Thomas hatten ihr Orchestra Welcome Banner dabei und rollten es schon einmal testweiße aus. So ergab sich die ersten Fotosession. Das Kongress Centrum besteht aus mehreren Räumlichkeiten und der größte Saal mit 2764 Sitzplätzen war ausverkauft.  Im Innenraum trafen wir auf Gill und Jane Wilkinson, zwei sehr enthusiastischen Fans aus UK. Noch überraschender war die Anwesenheit von Phil Bates Tochter Sarah.
Nachdem wir langsam unsere Plätze einnahmen und das Prager Symphonieorchester die Bühne erklomm wurde es richtig erhaben. Das Licht ging aus, die bekannte Intromusik lief an und die Orchestra Musiker wurden nach erscheinen mit Beifall begrüßt. 
Der Opener des Abends gegen 20:05 Uhr war All Over The World und wir Fans konnten uns kaum auf den Sitzplätzen halten. Trotz zwei riesiger Videoleinwände strömten wir nach vorne tanzten und jubelten. So konnten wir Conny und Thomas ihr Welcome To The Orchestra Banner kurzfristig vor der rechten Bühnenseite empor halten und ein lächeln huschte über die Gesichter von Hux und Glen. Die Band freute sich uns alle wieder zu sehen.
Leider kamen bei Rock And Roll Is King Ordner des Hauses nach vorne, da wir immer mehr wurden. Sie hatten es nicht auf unsere Fotoapparate abgesehen. Diese waren egal.

Das wir aber dem zahlenden und sitzenden Publikum in den ersten Reihen die Sicht nahmen ging überhaupt nicht und wir wurden nach unten gedrückt.
So hockten wir das komplette Konzert wie Kleinkinder vor der Bühne und es war ein rauschendes Fest. Bombastisch die Eldorado Overture und Can´t Get It Out Of My Head einfach himmlisch. Lou im weißen Frack und blauer Fliege sah herrlich aus als Dirigent des Symphonieorchesters. Hux stellte die Band nach Strange Magic kurz vor und weiter ging es schon mit einem ganz hinreisenden Twilight. Noch sahs ein grossteil des Publikums. 
Schnell verging der Abend, Eric an der Gitarre bei Ma Ma Ma Belle und Do Ya war ein Genuß. Ganz unerwartet sprang Glen vom linken Bühnenrand und lief wie ein Irrer mit seiner Gitarre an unserem Rücken vorbei. Er lief einige Stufen des rechten Publikumsaufgangs hinauf und motivierte die Leute zum Aufstehen. Schnell zurück auf die Bühne. Dann gab es die Zugabe Don´t Bring Me Down bei der dann alle standen. 
Leider wie so oft etwas spät. Noch einigen Fans von der Bühne aus die Hände geschüttelt und um 21:35 Uhr war dann alles schon wieder vorbei. Gorden verschenkte seine Drumsticks und die Band verließ zusammen mit dem Symphonieorchester die Bühne. Sehr schnell leerte sich der Saal und wir wussten noch nicht wo wir die Band treffen würden. Dank Jane Wilkinson die Thomas den Tip gab am Personaleingang 11 zu warten, waren wir frohen Mutes. So warteten und warteten wir ungefähr 20 Fans und es lohnte sich. Zum Glück nicht auf einmal sondern Mann nach Mann kam hinaus und ließ sich fotografieren und gab bereitwillig Autogramme. Es wurde kälter und kälter, aber selbst Mario und Kerstin ließen sich nicht davon abhalten noch einmal weihnachtliches Wünsche an die Musiker los zu werden. 
Dieser Abend wurde noch kurz begossen bevor es ins Hotel und am kommenden Tag zurück nach Deutschland ging. 
Ich danke besonders Conny und Thomas Hoyer sowie Kerstin und Mario Birk die dieses Wochenende zu einem unvergessenen Ereignis werden ließen.

Setlist:  Start:  20:05  Uhr

 01  All Over The World
 02  Sweet Talkin´ Woman
 03  Rock And Roll Is King
 04  Evil Woman  05  Strange Magic
 06  Twilight 
 07  Confusion
 08  Showdown
 09  Livin´ Thing 
 10  Last Train To London
 11  Eldorado Overture
 12  Can´t Get It Out Of My Head
 13  Ma Ma Ma Belle 
 14  Telephone Line
 15  Standin´ In The Rain
 16  Mr. Blue Sky
 17  Ticket To The Moon 
 18  Do Ya

Zugabe:

 19  Don´t Bring Me Down  Ende:  21:35


The Orchestra in Uffenheim 

Der Bayrische Rundfunk verantstaltete bereits zum 22. mal seine BR-Radtour durch Bayern. Ungefähr 1200 begeisterte Radfahrer schlengelten sich durch 6 Etappen, 7 Städten und rund 520 Kilometer. Am 2.August erreichten sie Uffenheim.

Nach jedem Etappenziel gab es auf dem örtlichen Festplatz ein kostenloses Konzert. Nach Umberto Tozzi, Eric Burdon und Gilbert O´Sullivan spielten The Orchestra in Uffenheim.

Umgeben von Budenzauber, Infoständen des BR standen The Orchestra auf der Bühne und spielten ELO Klassiker ohne großem Publikum. 

Schön das auch einige Fans den Weg nach Uffenheim fanden.

Riesige ELO-The Orchestra Transpartente waren in der Stadt zu finden. In der örtlichen Touristikinformation lag ein Flyer über das Konzert, bedruckt mit The Orchestra - ELO & ELO Part II Members.

Zirka1000 begeisterte ELO Fans warteten auf den absoluten Höhepunkt des Abends.

Zwei BR Radiomoderatoren begrüßten auf der Hauptbühne das Publikum und erzählten etwas über die Band, bevor die Band unter tosenden Beifall die Bühne betrat.
Sie spielten durchweg ELO Hits die jeder kennt.

Gorden am Schlagwerkzeug spielte präzise wie ein Schweizer Uhrwerk, Sir Louis Clark stand fast regungslos hinter dem Keyboard, Mik streichelte sanft seine Violine und wechselte oft die Bühnenseite. Glen, Phil und Eric waren sehr gut bei Stimme. Besonders stark war Eric mit der E-Gitarre bei Ma Ma Ma Belle. 

Fire On High erzeugte wieder ein Gänsehaut Gefühl, ... es braucht nichts an Worten, die Musik sprach für sich selbst. 

Leider gab es nur eine Zugabe. 

Das Publikum war dankbar und ist sicher glücklich an diesem Abend. 

01. Twilight, 02. All Over The World, 03. Evil Woman, 04. Rock And Roll Is King, 05. Sweet Talkin´ Woman, 06. Strange Magic, 07. Hold On Tight, 08. Can´t Get It Out Of My Head, 09. Ma Ma Ma Belle, 10. Confusion, 11. Showdown, 12. Rockaria, 13. Livin´ Thing, 14. Fire On High, , 15. Last Train To London, 16. Shine A Little Love, 17. Telephone Line, 18. Standin´ In The Rain, 19. Mr. Blue Sky, 20. Turn To Stone, 21. Do Ya, 
Zugabe: 22. Don´t Bring Me Down


Unterwegs mit Phil Bates

Dieses Jahr ist wirklich außergewöhnlich. Meiner Meinung nach war Phil Bates kaum öfter in Deutschland als im Jahr 2011. Man bedenke, mit den Projekten The World Of ELO, Beatles Blues And Blue Violin mit Mik Kaminski, ELO Klassik oder mit The Orchestra. Es ist doch noch einmal eine Generalstabsmäßige Invasion des 58 jährigen Briten, welche ich aber sehr zu schätzen weiß. So unterschiedlich die Aufführungen auch waren, großartig und sensatioell habe ich sie alle in Erinnerung. 

Das erste mal in Jena, die neue kleine, aber feinen Band und mit seiner Ehefrau Jo Bates an seiner Seite. Dann überraschender Weise Mr Blue Sky Live mit dieser Band. Er hatte einige Jahre vorher in Thyrow noch zu einem Fan gesagt, der danach fragte, es wäre zu aufwendig und komplieziert das Lied dar zubieten. Nun klappte es doch recht gut. 

Das erste mal das dynamische Duo Mik und Phil in Hohenneuendorf zu erleben war auch ergreifend. Soviel Liebe zum Detail und wärme hatte ich  selten erlebt. I´m A Walrus ist unvergessen, die BBBV in Germany ist ein Hit. 2012, Forsetung folgt.

Groß und gewaltig dann die ELO Klassik Konzerte mit den hervorragenden Musikern des Berlin String Ensemble. Ich hatte die Ehre sie mehrmals zu erleben, auch unter Regengüßen und sogar auf einer Insel im Spreewald. Dieses Konzert war mit über 1000 verkauften Karten im Vorverkauf restlos ausverkauft. Es gab keine Abendkasse. Um dort hin zu gelangen mußte man eine 90 minütige Kahnfahrt buchen. Diese war am Ende teurer als das Konzertticket, aber dank der mitgereisten Phil Bates und ELO Fans sehr lustig. Sogar Fans aus München kamen  nur für diesen einen Abend dorthin. Man hatte selten soviel glänzende, feuchte Augenpaare bei all den ELO Hits sehen können. Das gute, die Musiker haben oftmals nach getaner Arbeit noch Zeit für die wartenden Fans. Fotos und Autogramme gibt es meist immer,
auch das versprochene Wiedersehen und ja man kennt sich mittlerweile recht
gut. 

Schön das Phil Bates jetzt auch endlich den jahrelang vernachlässigten Westen Deutschlands bespielt. Ich hörte von ausverkauften, umjubelten Konzerten zum Beispiel in Mönchengladbach.

Aber auch der Osten wurde gut gebucht und endlich gab es am 19.August 2011 in Oranienburg mit der ELO Klassik Formation auch einen neuen, alten Titel zu hören. Wie sagte Phil, der einzige Nummer 1 Song von ELO, gesungen von einer Frau. 

Wow, Xanadu Live von Jo Bates gesungen, unterstützt von Geigerin Susanne im Background klang sehr klar und weich. Oliver Newton - John hätte bestimmt ihre Freude daran gehabt.

Überhaupt ist ELO Klassik mit der10 köpfigen Band nicht nur klanglich ein voller Genuß, auch optisch sind die Frauen und Männer an den Streichinstrumenten alles andere als schüchtern.  Da wird getanzt mit den Geigen und Mitgesungen, Synchronbewegungen aller erster Güte. Sie verstehen sich untereinander sehr gut, auch wenn sie öfter einander wechseln müssen. Aber auch die Zweitbesetungen haben ihren Spaß und sind regelrecht " heiß " auf jeden Gig.

Noch ist das Jahr nicht zu Ende, aber auch für 2012 gibt es bereits Termine.
 


ELO Klassik - Weltpremiere in Thyrow


Im März 2011 präsentierte uns Phil Bates sein Projekt The World Of ELO in Jena.  Jetzt kam die nächste Weltpremiere, am 01.06.2011 in Thyrow. ELO Klassik performed by Phil Bates And The Berlin String Ensemble.

Erweitert um 4 Streicher bekam der Sound einen noch satteren Klang und der Abend wurde begeistert gefeiert. Die Kulturscheune erwies sich bereits zum dritten mal als hervorragender Platz. Obwohl die Bühne für die 10 ! Musiker etwas schmal war, fiel keiner von der Bühne. Gespielt wurden ganze 110 Minuten feinster ELO Songs. Besonders eindrucksvoll erklangen in meinen Ohren Wild West Hero, Standin´ In The Rain und (lange nicht mehr gehört) - Strange Magic. Schön war es bekannte Gesichter wie Conny & Thomas, Kerstin und Astrid wieder zu sehen. Sie hatten sichtlich ihren Spaß. Sehr nett fand ich es auch wieder von Phil Bates, der sich gleich nach dem Konzert an unserem Stehtisch heran wandte, um sich nach unserem befinden zu erkundigen.
 


Die Beatles, Blues And Blue Violin Tour in Deutschland

Seit fast 3 Jahren sind Mik Kaminski, Phil Bates und Tina Mc Bain mit ihrer Beatles, Blues And Blue Violin Tour vornehmlich in Großbritannien unterwegs. Recht erfolgreich spielt man dort Beatles und Blues Klassiker im akustischen Gewand. Besonders beeindruckend Mik´s spiel auf der blauen Violine.

Am 14.03.2011 gastierten die Herren als Duo in Hohen Neuendorf, einer Kleinstadt nördlich von Berlin. Im Hotel am Lunik Park fand das ganze in sehr besinnlicher Atmosphäre statt. Gut 180 Zuhörer fanden den Weg dorthin.

Um den Stehtischen herum wurde es voller und kurz nach 20 Uhr kamen Mik Kaminski und Phil Bates auf die kleine Bühne. Got To Get You Into My Life wurde angestimmt und der Opener des Abends. In My Life und Can´t Buy Me Love folgten. Sehr schön an zu hören Can´t Get It Out Of My Head von ELO. Dann ein eigener Song The Way The Rivers Flows vom Naked Album. Phil sollte öfter einmal sein eigenes Material spielen. Ein mir nicht bekannter Clapton Song folgte. Dann On Winters Night und noch einmal von Mr. Slowhand Lay Down Sally.
Das Publikum war begeistert und ging gut mit. Kurz vor der Pause noch Hold On Tight. Irgendwie kommt  man um ELO Songs nicht herum, das ist doch einfach Klasse.

Nach der 30 minütigen Pause zwei Stücke ohne Mik. Old Love und The Last Time, ja wirklich dieser Rolling Stones Klassiker, hätte ich mir jetzt nicht gewünscht. Aber das breite Publikum fand es scheinbar toll. Norwegin Wood von den Beatles erklang wieder mit Mik. Jetzt folgte laut Phil einer der besten Jeff Lynne Liedeslieder überhaupt, Midnight Blue. Das Publikum sang mit und war begeistert. Es wurde Zeit das Phil sich etwas ausruhen durfte und Mik spielte ein Solo. Noch zwei Beatles Gassenhauer While My Guitar Geently Weeps und I Feel Fine. Zum Finale etwas für die ELO Fans, Rock And Roll Is King und Evil Woman. Damit verabschiedeten sich die ZWEI.

Aber dann gab es doch noch zwei Hammer harte Zugabe. Unglaublich dieses I´m A Walrus und es vereinte Beatles und ELO Fans gleichermaßen. Chuck Berry´s Klassiker Roll Over Beethoven beendete dann wirklich gegen 22 Uhr den sehr schönen Abend.

Einige Fans holten sich noch Autogramme, schoßen Fotos oder ließen sich sogar ihre Akustikgitarre signieren. Wieder ein sehr schöner Abend und ich hoffe das die Tournee durch Deutschland erfolgreich für die Beiden war.
 


The World Of ELO - Weltpremiere in Jena

Wenn einmal etwas zu Ende geht, heißt es nicht immer das alles gleich vorbei sein muß. So war es bei ELO schon öfters und auch Phil Bates weiß ganz genau womit er am besten seinen Lebensunterhalt verdienen kann. 
Nach 109 Konzerten der Electric Light Band gingen erst einmal die Lichter aus. Doch zum Glück, gut 6 Monate später war er wieder da, unser Mann aus UK mit 
The World Of ELO, Electric Light Orchestra performed by Phil Bates. 

Die Schwarzbiernacht am 12.03.2011 in Jena sollte in dem wahrscheinlich größten Einkaufscenter der Stadt starten. So sah ich mich etwas in der Goethegalerie um, entdeckte die Bühne am Ende der Passage und begrüßte kurz die Band, welche sich noch im Soundcheck befand.

Aktuell besteht diese aus Phil Bates ( Vocals, Guitars ), Joanna Bates ( Keyboards, Background Vocals ), Susanne Filep ( Violin ), Ralf Vornberger ( Bass ), Eric Herold ( Keyboards ) und Chris Evans ( Drums ).

Um 18 Uhr wurde das Center geschlossen und es leerte sich. Gegen 18:40 Uhr wurde es wieder geöffnet und für 12 Euro Eintritt zur Schwarzbiernacht füllte sich der Bereich vor der Bühne sehr schnell. Ein meist älteres Publikum sammelte sich dort, auch auf den Gängen im Obergeschoß standen die Leute geduldig und blickten hinunter zur Bühne.

Genau um 19:05 Uhr und nach kurzer Ansage kam die Band auf die Bühne und startete mit All Over The World, da baute sich eine ungeheure Dynamik auf und auch der Druck vom Schlagzeug war enorm. Rock And Roll Is King, Evil Woman und Calling America folgten. Dann mein erstes Highlight, Wild West Hero, nie hatte ich den Song zuvor von der ELB gehört. 
Confusion machte seinen Namen aller Ehre, man traf nicht ganz die Noten, aber dafür wurde auch dieses Lied komplett ausgespielt. Noch ein Discovery Hit, Last Train To London und dann die nächste Überraschung, Mr. Blue Sky. Eric fand am Keyboard nicht gleich die richtigen Tasten, auch der Vocoder fehlte. Dafür gab es diesen Hit inklusive Outro. Wow, wahrscheinlich immer noch einer der nachhaltigsten ELO Klassiker überhaupt. 

Turn To Stone, mit Schlagzeugsolo von Chris und das süße Sweet Talkin´ Woman brachten uns Fans zum tanzen. Etwas besinnlicher wurde es bei Telephone Line. Leider näherten wir uns schon langsam dem Finale, ein quirliges Hold On Tight und die Mitsinghymnen Livin´Thing und Don´t Bring Me Down. Schon waren sie verschwunden von der Bühne. Nach laut starkem Rufen kamen sie schnell zurück und donnerten mit Roll Over Beethoven den letzten Song dieses Abends vor ihrem Publikum.
Was, erst 20:12 Uhr und schon alles vorbei ? Ja das war ein schneller, kurzer Auftakt in die Saison. Wie uns Ralf nach dem Konzert berichtete, hatte man die strikte Auflage um 20 Uhr wirklich fertig zu sein. Sie merkten schon das sie es nicht ganz hinkommen würden, also gab man Gas und es wurde doch etwas später.

So ließen wir Fans den Abend entspannt in einem angrenzenden Hotel ausklingen und konnten noch einige Bandmitglieder sprechen. So wird die Band um Phil Bates auch einige ELO Klassik Konzerte mit mehreren Streichern absolvieren, wo dann auch andere ELO Songs zum Einsatz kommen sollen. 
Laßt Euch überraschen und freut Euch auf all die kommenden Auftritte, dieses Jahr auch zahlreiche in Westdeutschland.
 


Die Sommerkonzerte der ELB in Ostdeutschland 2010

Nachdem die Electric Light Band in diesem Jahr einige Bühnen in Westdeutschland bespielen konnte, kam sie endlich am 27.08.2010 nach Neuenhagen, nördlich von Berlin. Die ARCHE ist ein Freizeit - und Ausbildungshaus mit einem sehr netten Hinterhof. Auf der dortigen Bühne sah ich nun endlich die ELB wieder, zusammen mit einigen Fans die sogar aus dem hohen Norden aus Bremen kamen. Es war schön viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Leider stand dieses Open Air Konzert unter keinen guten Stern, denn es regnete. Doch das tat der Show keinen Abbruch und so spielte man sich ab 21:04 Uhr durch gut 100 Minuten wahrer ELO Klassiker. Leider brachte das Programm keine neuen Überraschungen, wie neulich bei The Orchestra wo Four Little Diamonds live performt wurde. Dafür gab es aber wieder eine sehr romantisch herzergreifende Akustikversion von vielleicht eines der besten Jeff Lynne Liebeslieder  Midnight Blue.

Am 28.08.2010 ging es weiter nach Premnitz zum Dachsbergfest, bei dem man schon 2004 das Highlight war. Ein kostenloses Open Air Konzert bei dem das Publikum leider sehr träge war und die Stimmung auf der Strecke blieb. Dafür aber Regen frei. 

Das dritte und letzte Konzert am Sonntag, den 29.08.2010 in Berlin-Weißensee, auf dem Blumenfest war wieder kostenlos, aber besser besucht und Stimmungsgeladener. Auf der Seebühne am Weißensee zeigte die Band noch einmal all ihr können. Dieses mal fehlte aber leider Whiskey Girls im Set. Dafür gab es am Ende der Show ein gewaltiges Feuerwerk über dem See.

Fazit, wer´s nicht gesehen hat, hat wohl eine der besten ELO Coverbands verpasst die es momentan auf Erden gibt. Ich kann nur immer wieder sagen der Sound ist sagenhaft, die ELO Songs kennt ihr ja selbst bestens und sprechen für sich, die Band hat soviel Spielfreude, das man sie gerne noch öfter sehen möchte. Vielleicht gibt es ja bald wieder mehr Konzerte und großartig wäre auch wenn Mik und Phil mit ihrer Beatles Blues Blue Violin Tour nach Deutschland kommen würden. Warten wir´s ab und hoffen auf das Beste.

Neuenhagen, ARCHE am 27.08.2010
(Eintritt: 23,-  Abendkasse 26,-)

Start: 21:04  Uhr / End: 22:42

01. All Over The World, 02. Rock And Roll Is King, 03. Showdown, 04. Shine A little Love, 05. Evil Woman, 06. What Don´t Kill You Makes You Stronger, 07. Can´t Get It Out Of My Head, 08. Medley: Sweet Talking Woman / Confusion / Do Ya / Rockaria , 09. Midnight Blue, 10. Twilight, 11. Turn To Stone & Schlagzeugsolo von Bernhard, 12. Secret Messages, 13. Last Train To London, 14. Telephone Line, 15. Calling America, 16. Whiskey Girls, 17. Hold On Tight, 18. Livin' Thing, 19. Don´ t Bring Me Down

Zugabe: 20. Roll Over Beethoven


Das 100. Konzert auf dem Dresdener Stadtfest
(Dresden, Theaterplatz, Open Air am 14.08.09)

Ich hatte bereits vor einigen Wochen das Vergnügen auf dem 99. Konzert der Electric Light Band featuring Phil Bates in Potsdam dabei gewesen zu sein.
Nun war es also soweit, Nummer 100 stand bevor und wieder sollte es ein kostenloses Open Air Konzert werden. Die Band hatte wirklich Glück, denn diese traumhafte Kulisse bekommt man nicht immer geboten. Auf dem Theatervorplatz in Dresden, neben der berühmten Semper Oper und gegenüber dem Dresdener Zwinger. Einfach schön. 
Es gab das Dresdener Stadtfest zu feiern und einer der Höhepunkte an diesem Freitag, den 14. August 2009 war die Electric Light Band. Nach dem Auftritt eines Stadtbekannten Gospel Chors stand die Band um Phil Bates gegen 20:50 Uhr auf der Bühne und all die vertrauten Klänge erreichten unsere Ohren.
Wie ein Wunder war auch dieses mal besonders gut die Violine von Streicherin Susanne zu hören. In Potsdam war der Sound nicht so gut, hier empfand ich ihn sehr angenehm und gut. Man überließ nichts dem Zufall und ein strafffes Programm wurde zelebriert. 
Familie Hoyer aus Potsdam brachte extra ein rießiges Glückwunschbanner zum 100. Gig mit, welches nach dem Konzert natürlich ünterschrieben werden mußte. Auch ich hatte ein Jubiläumplakat gebastelt was ich öfter tanzent in die höhe hielt. Die Band war an diesem Abend sehr gut drauf und es war schade das das Publikum nicht so wild mit ging wie Wochen zuvor in Potsdam.
Nach knapp 70 Minuten war der Zauber dann auch wieder vorbei. Man traff sich noch nach der Show, es gab Autogramme, Ernie fuhr heim nach Berlin, Phil ins Hotel, aber Susanne, Ralf und Bernhard kamen noch mit auf einen Abschiedstrunk.
So ging diese Nacht für einige Fans erst gegen den frühen Morgen zu Ende, aber es war doch eine schöne Zeit die wir miteinander verbringen konnten.

Start: 20:50  Uhr

01. All Over The World 02. Rock And Roll Is King 03. Showdown 04. Shine A little Love 05. Evil Woman 06. Can´t Get It Out Of My Head 07. Medley: Sweet Talking Woman / Confusion / Do Ya  08. Telephone Line 09. Twilight 10. Turn To Stone  11. Last Train To London 12. Calling America 13. Hold On Tight 14. Livin' Thing 15. Don´ t Bring Me Down Zugabe: 16. Roll Over Beethoven


The Orchestra in Berlin

Manchmal gibt es diese kleinen Wunder, die so außergewöhnlich sind und dafür sorgen, das das Leben für einen kurzen Augenblick noch besser wird. Ich glaube keiner hatte mit diesem Auftritt gerechnet, gehofft und gefordert schon, aber nun war er da. Ich bekam die Nachricht das die Band im Berliner Admiralspalast auftreten sollte. Die dazugehörige Internetseite blieb leer und auch nach einem Anruf  Vorort wusste man von nichts. Besser erging es mirnach einem Telefonat mit Sounds Promotions Rathenow, die für die Phil Bates und ELB Konzerte  verantwortlich sind. Dort verwies man mich zum Berliner Radiosender Spreeradio. Erstaunt zeigte man sich im Sender das ich von einem Orchestra Konzert wusste, da dieses erst in einigen Tagen beworben werden sollte.  Am 2.2 ließ man gegen 7:10 Uhr die Bombe im Radio platzen, in der Morgenshow von Jochen Trus präsentierte man in der Privatkonzertereihe von Spreeradio Große Stars auf kleinen Bühnen das Electric Light Orchestra !

Dass das wieder so nicht stimmte wussten die Verantwortlichen schon, denn auf der Internetseite von Spreeradio war alles korrekt mit The Orchestra ELO And  ELO Part Two Former Members beworben. Warum musste man im Radio immer falsch mit ELO werben ? Am Mittwoch morgen wiederum gegen 7:10 sollte man erfahren, wie man nun an die nur 1000 Karten im offenen Verkauf gelangen sollte. Ein richtiger Hype wurde meiner Meinung entfacht und ich sollte Recht behalten. Als am Mittwoch morgen der virtuelle Verkaufsschalter umgelegt wurde ging für ca. 10 Minuten überhaupt nichts bei der Ticketbestellung von Spreeradios Onlineseite. Der Server war zusammen gebrochen, hielt den Ansturm nicht stand. So fuhren einige Fans zu einem Stadt bekannten Autohaus was diese Konzertreihe unterstützte und holten sich dort ihre Tickets, was auch am Anfang nicht ganz reibungslos funktionierte. Nach zirka 90 Minuten gab es noch 150 Karten im offenen Verkauf. Ich glaube so etwas hatte die Band schon lange nicht mehr erlebt.  Glücklicherweise haben viele Fans und FTM Germany Mitglieder Tickets ergattern können und so sollte der 17. Februar ein Wiedersehenstreffen werden. So traf man sich im Vorhof zum Admiralspalast, welcher mit einem riesigen Stoffbanner vom bevorstehenden Orchestra Konzert ausgeschmückt wurde. Gegen 19:30 Uhr konnten wir dann den wirklich edlen Konzertsaal mit seinen 1750 Sitzplätzen betreten. 

Schnell füllte sich der Saal, die Bühne war mit einem roten Vorhang verhüllt und zu beiden Seiten hängen an den Wänden wieder riesige Große Stars auf kleinen Bühnen Stoffbanner mit dem Schriftzug The Orchestra ELO And ELO Part II Former Members, das sponsernde Autohaus uns Spreeradio.

Kurz nach 20 Uhr betrat Jochen Trus die Bühne, begrüßte das Publikum und erzählte kurz wie erfolgreich das Electric Light Orchestra in den 70er und 80er Jahren war. Man habe sie extra für dieses eine Konzert von Amerika nach Deutschland einfliegen lassen und das sie nahezu in Originalbesetzung auf der Bühne stehen werden. Er wünschte viel Spaß mit The Orchestra. 

Der Deckenkronenleuchter erlosch, der Vorhang öffnete sich und man sah auf der Bühne neben dem Instrumentarium auch mehrere Kerzenständer und Palmenpflanzen an beiden Seiten und im Hintergrund. Ein zirka einminütiges Violin /Syntheszizerintro wurde eingespielt und langsam erklommen die Musiker die Bühne. Gordens Hammerschläge am Schlagzeug läuteten ein kraftvolles Twilight ein. Das Publikum war begeistert, noch saßen sie, aber bei den kommenden Klängen von All Over The World hielt es kaum noch jemand auf den gut gepolsterten Sitzen. Ob jung ob alt, ob im Parkett oder auf den beiden Emporen, die Leute standen, klatschten, tanzten und sangen. Gut das gleich Rock And Roll Is King folgte und ihnen keine Atempause blieb. Sweet Talkin´Woman, dieses süßlich, liebliche Lied konnte keinen unberührt lassen. Die Musiker waren perfekt aufeinander eingespielt und man merkte sichtlich immer noch die Freude die sie beim Vortragen dieser Klassiker hatten.  Ein " Hello Berlin " von Kelly folgte mit dem ersten Schmusesong des Abends. Wild West Hero in voller Schönheit und die Feuerzeuge flammten vereinzelt im Saal. Vielleicht eines der bekanntesten ELO Lieder in Ostdeutschland, Confusion. Es wurde nicht bis zur letzten Note ausgespielt sondern ging nach gut 2 Minuten in eine der früheren Hits Showdown über. Wie immer sehr gut von Phil Bates intoniert. Etwas Discomusik gefällig ? Schon zupfte Kelly an seinem Bass das Intro zu Last Train To London und das Keyboardgewitter von Shine A Little Love folgte. Witziger Weise sang man hier im Refrain wieder statt E-L-O, OR-CHES-TRA.  Miks Solo erklang und führte über in den Divahaften Operngesang von Rockaria, den Kelly wieder großartig imitierte. Das ganze Haus rockte und die Lichtshow war perfekt auf die Band eingestellt. Nun war es an der Zeit die Bandmitglieder vorzustellen, Kelly sprach über the one and only Lou Clark und dieser trat endlich hinter seinem Keyboard hervor. Meinem Empfinden nach sah er nicht so gut aus, etwas kränkelnd. Lou stellte den Rest der Band vor, falls jemand es nicht wusste oder vergessen hatte wer  sie waren, denn es ist schon lange her das sie in Berlin spielten, sagte er. Richtig, in Berlin waren sie zuletzt am 27.10.1994 auf der Moment Of Truth Tour. Zum nächsten Song sagte Kelly das sie ihn extra für Russland einstudierten, da er dort ein sehr großer Hit war, Ticket To The Moon. Nach diesem ruhigen Vortrag kam  das bekannte Geigenintro von Mik Kaminski und jeder wusste jetzt kam einer dieser Wahnsinns Songs von ELO - Livin´Thing und das Publikum stand.

Der einzige Song vom No Rewind Album an diesem Abend folgte mit Twist And Shout. Danach das kernige Ma Ma Ma Belle, Evil Woman und wieder etwas zum abkühlen, Telephone Line. Damit war es vorbei mit den ruhigen Liedern, nun rollte der Rock And Roll Express bis zum Ende durch. Hold On Tight machte den Anfang mit voller Publikumsbegeisterung. Dann prallte bildlich der Regen ins Gesicht mit Standin´In The Rain und ging über in Mr. Blue Sky, was auch wieder mit dem herrlichen Outro gespielt wurde. Das treibende Turn To Stone folgte und ein donnerndes Do Ya. Kelly machte seine Arbeit an diesem Abend wirklich sehr gut, er hing sich mächtig rein wie auch seine Bandkollegen. Aber was war das ? Nach dem Song kam schon die Verabschiedung, sollte dieser Abend wirklich schon vorüber sein ? Nein, nein, da gäbe es noch so viele Lieder zu spielen und da kamen sie schon wieder um Don´t Bring Me Down an zu stimmen und das ganze Publikum bewegte sich. Sang nach Kellys Anweisungen den Refrain,  es war wirklich toll anzusehen wie die ganzen Leute aus dem Häuschen waren. Ich glaube jeder war an diesem Abend sehr glücklich. Es folgte ein Danke Berlin, good night und fort waren sie. Aber die Leute standen weiter und klatschten, forderten mehr, aber leider blieb es bei dieser einen Zugabe, was ich wirklich sehr schade fand. 

So schnell  sich der Saal füllte leerte er sich auch wieder. Spreeradio verteilte im Foyer noch Vorgedruckte Autogrammkarten und echte Rosen für die Damenwelt. Einige Fans warteten noch auf die Band, aber diese war nicht zu sehen. Dafür traf ich noch Phil Bates ELB Kollegen Ralf Vornberger und Susanne Filep, welche auch sehr  begeistert vom Konzert sprachen. Interessanterweise war Bassmann Ralf Vornberger für diesen Abend mit verpflichtet worden. Was war da los ? Ich erinnerte mich das er schon einmal für Kelly in Spanien einsprang. Nun trennten sich wieder all unsere Wege und zufrieden konnten wir nach Hause eilen. 

Es war der letzte Abend an dem wir Kelly sahen !
 

 

Start 20:10 Uhr

Intro
Twilight - All Over The World - Rock And Roll Is King
Sweet Talkin´ Woman  - Wild West Hero  -  Confusion
Showdown  -  Last Train To london  -  Shine A Little Love
Mik´s Solo  -  Rockaria  -  Band Introduction
Ticket To The Moon  -  Livin´Thing  -  Twist And Shout
Ma Ma ma Belle  -  Evil Woman  -  Telephone Line
Hold On Tight  -  Standin´ In The Rain  -  Mr. Blue Sky
Turn To Stone  -  Do Ya  -  Don´t Bring Me Down

Ende: 21:55 Uhr


Ein Abend mit dem Orchester

Am Ende des Jahres 2005 gab es endlich eine erlösende Nachricht für alle britischen Orchestra Fans.Wie so oft in den 90´er Jahren damals noch als ELO Part Two, sollte im folgende Jahr eine große Tourdurch das Vereinigte Königreich folgen. Diese Tour wurde zwar nicht so opulent wie die vor fast 5 Jahren, wo man mit einem kompletten Chor und Orchesterbegleitung auftratt ( NL 101 ). Dafür hatte man aber über 25 Abende die Gelegenheit, einer der besten Livebands auf diesem Planeten zu bewundern. Sicherlich auch gefördert durch den massiven Verkauf von mehr als 250000 Exemplaren der ELO All Over The World CD im vergangengen Jahr allein in UK, begann der Run auf die Karten. Schnell wurde diese Tour zum Hit, was doch zeigt, das ein unheimlicher Bedarf an dieser Musik vorhanden ist. Auch bei einem Kartenpreis von umgerechnet 45 Euro, war diese Tournee ausverkauft. Zusammen mit Kerstin und Mario Birk, sowie Miro Pabst machte ich mich auf dem Weg nach Birmingham. Unser Hotel lag genau neben dem Alexandra Theatre und man konnte wunderbar beim offenen Fenster dem Soundcheck zu hören. Der erster Eindruck deutete auf ein großartiges Konzerterlebnis hin. Interessanter Weise fanden wir in der Stadt keinen einzigen Hinweis auf diesen Konzertabend. Keine Poster, keine Flyer, einfach nichts,  wahrscheinlich da das Konzert schon lange ausverkauft war. Schade, ich hätte gerne ein Poster fotografiert. Am Abend ging es dann zum Alexandra Theatre wo wir auch Maunela Sokatsch trafen. Im Foyer gab es einen Verkaufsstand mit erstaunlichem Material. Auf Tourshirts wurde verzichtet, dafür gab es ein geiles Tourbook, die Orchestra Reno DVD, die No Rewind CD mit neuem Booklet, sowie Kelly´s Solo Scheibe und die Homemade Spaceship CD mit ELO Coverversionen von P.Hux. Die erstaunlichste CD war aber der Pre Show Sampler. 15 verschiedene Titel der einzelnen Orchestra Mitglieder. Darunter zwei sehr seltene, noch nie gehörte frühe Versionen von Eric Troyer´s Hello Hello und 1000 Eyes, die ja bekanntlich für ELO Part Two´s Debüt Album verwendet wurden. Die Besucher waren gut gemischt von 10 bis 60 Jahren. Erstaunlich viele vornehm gekleidete Damen und Herren begaben sich zu ihren Sitzpläzten. Kelly unterhielt sich noch vor Konzertbeginn im oberen Eingangsbereich mit  einigen Fans. Während der Einname der Pätze lief die Musik vom Pre Show Sampler. Gegen 20 Uhr stand ein Sologitarrist auf der Bühne und heizte dem Publikum ordentlich ein.  Gegen 21 Uhr betraten die Männer vom Orchestra die berühmten Bretter, die die Welt bedeuten und starteten gleich mit Evil Woman. Solide und Klasse wie immer, aber endlich als Titel Nummer 2 ein Orchestra Song, Jewel & Johnny. Live noch zackiger und strahlender als von der CD hatte ich den Eindruck.  Es folgten einige ELO Standards wobei es erfrischend war auch einmal wieder Xanadu und Wild West Hero zu hören. Nach der komplett gespielten Rockaria war es Lou´s Aufgabe die Band vor zu stellen.  Danach verließen alle bis auf Kelly die Bühne und er performte Midnight Blue nur mit der Akustikgitarre. Sein alter Kumpel Mik kam wieder und startete sein Violinsolo, welches in ein großartiges Twist And Shout mit der kompletten Band hinübergetragen wurde. Für viele sicherlich einer der Höhepunkte der Show. Noch saß das Publikum soweit ich es überblicken konnte.  Selbst bei Standin´ In The Rain, Mr. Blue Sky und Do Ya wurde zwar heftigst applaudiert, aber man blieb doch reserviert auf den Stühlen sitzen. Roll Over Beethoven wurde fast als Instrumentalversion geboten, lediglich der Titel wurde gesungen. Eine kurze Verschnaufpause hinter der Bühne und sie kamen zurück, um doch noch einmal die Leute zum klatschen und aufstehen zu bewegen. Don´t Bring Me Down wurde dann zum gefeierten Abschluß,  wo auch das Publikum endlich aufstand und nach gut 109 Minuten war schon wieder dieser tolle Abend beendet. War er das wirklich ? Die Meisten Zuhörer gingen sicherlich glücklich nach Hause, aber unsere Gruppe aus Germany wartete noch etwas länger am Bühneneingang, um kurz mit der Band zu sprechen.  Es ist wirklich schade, aber Kelly & Eric meinten das die Künstlergebühren in Deutschland zu hoch seien, um dort zu spielen. Das verstehe ich nicht wirklich, wie machen das all die anderen ausländische Künstler die hier spielen. Werden die von einer Plattenfirma gsponsert ? Aber vielleicht verlangen die Herren vom Orchestra auch nur soviel Geld.


The Orchestra in Dänemark

1 Station: VEJLE Nach über einem Jahr hatte ich nun die Welt beste Band nicht mehr Live erleben können. Also machte ich mich auf nach Dänemark um an drei Abenden die Musik zu hören, die mir persönlich am nächsten steht. Der erste Kontakt sollte in Vejle sein. In der Stadt selbst fand ich keine Plakate nur in der Tourismus Information wußte man von einem Orchestra Konzert. An dem  Veranstaltungssort selbst, welcher  aus Schwimmhalle, Hotel und 3 Konzertsälen bestand, hingen dann einige Plakate . Gegen 15 Uhr kamen dann alle 6 Musiker in einem Van vorgefahren und es ging zum Soundcheck. Mittlerweile kam auch Dänemarks größter Fan Dorte Nordhahn, wir erkannten uns wieder vom FTM Fantreffen in Berlin und unterhielten uns etwas mit Kelly. Diese ganze zerfahrene, dumme Situation mit Mr. Lynne bewegt alle sehr. Gerade Kelly geht es  nahe.Er ist nun auch nicht mehr mit seiner langjährigen Freundin zusammen, was ihn natürlich noch  zusätzlich belastet.Ich fragte ihn ob er Bev an den Drums vermisst ? Nein antwortete er, Gordon ist ein wesentlich besserer Drummer als  Bev. Ich werde es ja heute Abend erleben und sollte mir dann mal " One Night " anhören, welches vom  Schlagzeugspiel nicht  sonderlich gelungen erscheint, meinte Kelly. Lou dagegen ist noch mit Bev befreundet und hatte ihn  erst neulich zu Hause besucht. Der Saal eins ist eine Handball / Basketball Halle. Links und rechts  sind die Tribünen auf denen ca. 1500 Leute Platz haben. Gegen 19 Uhr wurden die Türen geöffnet, aber wirklich voll sollte es an diesem  Abend nicht werden. Vor der Bühne war massig Platz und viele setzten sich auch hin. Gegen 20.05 Uhr kam dann erst einmal die Vorgruppe "Crane" aus Dänemark. Ich muß sagen als No Name Band fand ich  sie garnicht so schlecht. Sie spielten eine rockige Version von " American Pie " und nach insgesamt 5 lauten Titeln, gab es eine kurze Umbauphase und endlich sollte es gegen 20.50 Uhr los gehen. Eine neue Ouvertüre kam von Band, STARK  kann ich nur sagen, doch leider nicht von der Gruppe, später mehr dazu. Es begann mit " Fire On High " und sie waren  wieder alle in Hochform, voller Lust,  Leidenschaft und absoluter Spielfreude.  Leider  war " Over London Skies " der einzige " Part Two " Titel den sie an diesem Abend spielten. Dann nach  " The Diary Of Horace Wimp " verabschiedete Kelly die Band für eine  kurze Pause.Als es um 22 Uhr  mit " Ticket To The Moon " in der kompletten Fassung weiter ging waren noch nicht alle Zuschauer wieder im Saal. Aber egal," the show must go on". Die Band spielte diesmal die Songs  " Do Ya " und " Rockaria " voll aus. Am Ende gab es dann mit  " Don´t Bring Me Down " leider nur eine Zugabe, und gegen 23 Uhr war der Traum vorbei. Ich schätze 2000 Leute weilten diesem Ereignis bei. 2. Station: KOPENHAGEN Das zweite Konzert führte mich in die Hauptstadt Kopenhagen. Im Vegahaus mitten im Zentrum und in  der  Stadt keine Infos. Gut gefüllt, diesmal auch die oberen Ränge, aber wer möchte bei seiner Band  und seiner  Musik schon unbedingt sitzen ? Also wieder ganz vorne und wieder eine bestens  eingespielte Band. Aber es gab auch eine kleine Überraschung, nach " Rock And Roll Is King " gab  es " Confusion ", was in Vejle noch nicht zu hören war und man spielte ohne Pause. Die Fans waren  begeistert und wesentlich euphorischer als am Tag zuvor. Kelly hatte alle im Griff und sie hörten auf  seine Kommandos. Ein gelungenes Konzert vor vielleicht 3000 Leuten. Aber was hatte es nun mit  dieser herrlichen neuen Ouvertüre auf sich. 3. Station: AARHUS Mein letztes Konzert fand in Aarhus statt. Zusammen mit Dagmar, Manuela und Thomas hatten wir die  Einladung von Kelly Groucutt angenommen, sie beim Soundcheck zu beobachten. Da saßen wir nun  im  Aarhuser Musikhaus Saal 1 mit über 5000 Sesseln. Nur die Band, die Techniker und wir vier. Ein schönes Erlebnis und es ist immer interessant wie sie sich warm spielen vor dem großen Auftritt. Kelly spielte zum Beispiel einen teil von dem Beatles-Song " Nowhere Man ". Was Eric, Mik, Lou und Gordon auf ihren Instrumenten spielten konnte ich nicht erkennen. Hux ist schon ein Komiker, wackelt mit seinem Hinterteil über die Bühne und ist einfach spaßig. Hier füllte sich zum Abend der  Saal schnell, viele ältere Damen und Herren  schick gekleidet. Leider war dieses Konzert komplett  bestuhlt. Diesmal begann die Band pünktlich, aber ohne Vorgruppe. Vereinzelt standen die Leute auf,  setzten sich dann aber wieder brav, um die dahinter sitzenden nicht die Sicht zu nehmen. In  Kopenhagen preschten sie nur so davon, aber hier gab es wieder eine Pause. Musik kam in der Pause vom Band und ratet mal von wem ? Phil Bates CD " Agony & Ecstasy "  dröhnte aus den  Lautsprechern, war das jetzt sarkastisch gemeint? Es ging weiter und nach " Do Ya "  stellte Lou wie an allen Abenden die Band vor. Er machte das voller Stolz und richtig gut. Auch hier  standen am Ende der Show alle, und wir hofften es würde noch eine zweite Zugabe geben, aber es war vorbei und das Saallicht ließ keinen Zweifel  darüber  aufkommen.


Phil Bates auf Deutschlandtournee 2000
Für viele von Euch war es sicherlich eine Überraschung, aber er war wirklich zurück gekommen um uns Freude und Spaß zu bereiten. Phil Bates, Tom Leary und Mark  Knight verweilten vom 23.06.00  bis 01.07.00 in Deutschland. Interessanter Weise  startete diese Tournee in Kühlungsborn an der  Ostsee und endete in Gardelegen.  Die Tour hatte Phil Batesausschließlich im Osten Deutschlands halt gemacht.  Nichts desto  trotz waren mancher Orts wie zum Beispiel in Suhl die Veranstaltungsorte restlos  ausverkauft. Wobei es in Berlin wirklich zum intimen Clubabend mit ca. 40 Fans  kam. Ich hatte die Möglichkeit an zwei Abenden seine markante Stimme und  Spielfreude wieder einmal live mit zu erleben. Es war großartig als ich am 24.06.00  in Lanke bei Berlin ankam. Eine wirklich kleine Kneipe und schätzungsweise 50 bis  80 Leute würde ich sagen hatten Platz.Tom erkannte mich gleich00von Plaue als ich  ihn vor zwei Jahren dort kennen lernte. Auch Mark und Phil waren sehr nett und  fragten mich gleich wie es mir geht und ich hatte den Eindruck das sie sich  freuten mich wieder zu sehen. Sie stimmten ihre Instrumente und ich schoss die  ersten Fotos. Danach deckte ich mich erst einmal mit Autogrammen ein und ließ  auch das Trickster Foto aus dem ELO Tourheft von 1978 signieren. Phil hatte auch seine limitierte 2. Solo CD " Agony & Ecstasy " dabei. Außerdem eine CD der  Gruppe MAIJA namens " Offa´s Journey ", bei der er neben Jo Bates  (seiner Frau ) und Alan Cooper Mitglied ist.Letztere beinhaltet reine Instrumentale keltische Musik, wie auch das Stück " Celtic Dawn " das schon auf dem Naked Album erschienen ist. Mit Mark ist etwas ganz  merkwürdiges geschehen, er hat jetzt kurze Haare und Phil hat einen kleinen  Bauchansatz bekommen. Einige Berliner Fans waren dann auch zugegen, die  Familie Kaufhold, Pabst und auch Malcom & Heike fanden den Weg zur  Fischerhütte in Lanke. Kurz nach 21 Uhr begann das Konzert. Leider gab es keine  Bühne und viele der Gäste mussten stehen, da es nur begrenzt Stühle gab. Aber  dafür sang er wieder großartig, Tom fiedelte was das Zeug hielt und Mark war einfach nur gut drauf. Songs aus beiden Phil Bates CD´s und natürlich wieder drei ELO  Klassiker, wobei die Leute vom Kneiper alle Wunderkerzen bekamen und die  Stimmung bei " Can´t Get It Out Of My Head " kaum besser sein konnte. " Evil Woman " und " Showdown " komplettierten den ELO Teil des Konzertes.Nach einer Pause kam der zweite Teil der Show und Phil spielte auch wieder von  Stevie Wonder " Superstition " und Eric Clapton " Lay Down Sally ". Alle drei waren froh wieder in Deutschland zu sein und hatten immer ein lächeln in den Augen. Phil  hat jetzt kürzere Haare als vor 2 Jahren und will nie wieder zurück zur Band. Es war eine gute Zeit, aber alles ist einmal vorbei. Gut eine Woche später am 30.06.00 dann der vorletzte Auftritt dieser Tour. In Brandenburg an der Havel, am Beetzseeufer steht die Gartenkneipe " Zur Asche ". Ein nettes Lokal mit irischem Flair und wohl 60  Leuten an diesem Abend. Eine kleine Bühne in der Mitte und wieder diese  ungebremste Freude am spielen der Matadoren. Bei diesem meinem Heimspiel gab  es dann auch etwas besonderes. Sie spielten in einer wirklich atemberaubenden Version " Hold On Tight " und von den Beatles " Get Back ".Diese 2 1/2 Stunden vergingen wie im Fluge. Kerstin & Ilona aus Sachsen bereuten  an diesem Abend ihre lange Reise nicht. Sie genossen diese wirklich magischen  Augenblicke sehr, hautnah erlebten sie die Musik mit. Alle drei Musiker genossen  den Applaus und wie schon in Lanke sang Phil den Song aus Eldorado solo. Die  Wunderkerzen wurden geschwungen und ich dachte es wäre Weihnachten. Spaßeshalber habe ich Phil gefragt, ob er auf meiner Hochzeit spielen würde und er  war nicht abgeneigt. Also sollte ich in Zukunft irgendwann einmal heiraten, die Band  habe ich  schon ! Fragt die Frauen aus Sachsen, sie waren dabei ! Im kommenden  Jahr wollen die drei wieder hier sein. Phil zeigte mir noch ein Foto von seinen beiden Töchtern Rosie & Sarah, dessen Bild er immer an seinem Herzen trägt. Der  Promoter dieser Tour meinte abschließend zu mir, wenn ich mal eine tolle Geburtstagsfeier veranstalten möchte mit Phil & Friends, soll ich mich bei ihm  melden. Soweit meine Eindrücke dieser Tour. Ich hoffe das es all denjenigen gefallen hat die dabei waren.
 
Phil Bates auf Frühjahrstour durch Deutschland
Meistens ist es ja so, wenn etwas erfolgreich ist, sollte man es ruhig wiederholen und Gewinn daraus schöpfen. Künstlerisch betrachtet, aber auch finanziell hat es sich für den Ex - ELO Part Two Musiker Phil Bates schon immer gelohnt in Deutschland, besonders im Osten der Republik zu spielen. Als Phil Bates im Herbst 2003 hier erfolgreich tourte gab es schon Zeichen, das es nicht lange dauern sollte, bis er uns wieder besuchen würde. Einen Tag bevor es aber mit der Electric Light Band so richtig zur Sache gehen konnte, gab es am 14.04.04 ein  exquisites Clubkonzert im Berliner Yorckschlössschen. Das tolle daran war auch der freier Eintritt für Jedermann ! Zusammen mit Ernie Schmiedel, Tastenmann bei der ELB wollte Phil Bates uns sein Gefühl vom Blues zeigen. Schön an diesem Abend war auch, das einige Fans den Weg zum Club gefunden haben.  Neben Miro und Ines Pabst, Andreas und Evi Kaufhold, Malcom und Heike konnte man auch Jürgen Haug begrüßen. Das Yorkschlössen in Berlin Kreuzberg fasste ca.120 Leute in 2 Räumen. Ein kleines Podium mit Klavier erstreckte sich am Eingang. Gegen 20.10 Uhr trafen die beiden Matadore ein. Phil begrüßte einige Fans, stimmte seine Gitarren, Ernie teste die Technik und gegen 21.15 Uhr startete das erste Set.  Mit einem Blues von Robin Johnson / Eric Clapton begann die Show und nach " Me And My Old Friend The Blues " aus Phil's aktueller CD " Alter Ego " gleich der erste ELO Klassiker  "Hold On Tight ". Die Stimmung gerade bei den ELO Fans wurde immer besser.  " Rock And Roll Is King " brachte dann auch viele zum klatschen und nach " Unchain My Heart " von Joe Cocker gabs erst einmal eine halbe Stunde Pause. Um 22.20 Uhr Runde zwei mit " House Of Blues ", " What's Going On " und " I Don't Wanna Lie Anymore ". Höhepunkte für mich in diesem Set die Versionen von " Showdown " und  "Evil Woman ". Bei letzt genannter wurde richtig laut abgefeiert. Gerade auch das ältere Publikum ging bei den ELO Songs richtig gut mit. Ebend Welthits !!! Eine Stunde später Set Nummer 3 mit dem Beatles Hit " She's A Woman ", Rolling Stones " Is All Over Now " und Stevie Wonders " Superstition ". Dazwischen auch Phil's " One Man's Blues " und Ernie's Soloeinlage am Klavier. Es hatte sich etwas gelichtet im Yorckschlösschen, als um 0.25 Uhr das Finale eingeleitet wurde. Der große Jimi Hendrix Hit " Hey Joe " wurde da interpretiert genauso wie  die " Honky Tonk Women " von den Rolling Stones. Phil beworb seine CD mit " Waiting For The Shit To Hit The Fan " und spielte noch " Jealousy " aus seiner CD " Agony & Ecstasy ". Gegen 1.00 Uhr nachts war dann musikalisch nach 26 gespielten Titeln der Abend beendet. Mann sah es den beiden  Musikern förmlich an, sie hatten wirklich Spaß an diesem Abend. Befragt nach seinem Auftritt mit der Bev Bevan Band  in Birmingham antwortete Phil das es großartig war und man auch MOVE Hit's wie " Blackberry Way ", " I Can Hear The Grass Grow " und " Flowers In The Rain " spielte. Er könne sich auch vorstellen mit der Band 2005 in Deutschland auf zu treten. Mit einem guten Gefühl ging es für mich wieder nach Hause.

Meiner Meinung nach wurde die Electric Light Band eigens gegründet um ELO Musik live zu präsentieren. Natürlich mit Phil Bates als Leadsänger. Was mich da am 18.04.04 in Thyrow, südlich von Berlin erwarten sollte war dann auch eine dominate Show von großen ELO Klassikern und einigen Überraschungen. Die Band sahs bereits im Innenhof des Gemeindezentrums von Thyrow und genoß das gute Wetter, als ich gegen  18 Uhr dort eintraf. Auch sah ich einige Berliner Fans, was mich wieder freute. Die sogenannte Kulturscheune ist eine kleine, moderne Scheune aus viel Glas und Holz. Die Tische und Stühle waren schnell besetzt, als um 19 Uhr der Einlaß begann. Kurz vor 20 Uhr warteten vielleicht 250 bis 300 Menschen auf den  Beginn eines sehr hörenswerten Abends. Dann, bevor es losging ergriff als erste Uta Klag die Betreiberin der Kulturscheune das Mikro, bedankte sich beim Publikum und warb für weitere Veranstaltungen. Tournee Manager Ernst Albrecht Scholz folgte mit einigen Worten des Dankes. Um 20.06 Uhr erklang als Intro aus dem " Concerto For A Rainy Day ", die Musiker, unter ihnen ein Geiger, erklommen die Bühne. Los ging es mit dem Gassenhauer aus Face The Music " Evil Woman ". Das tolle, gleich am Anfang hielt es niemanden mehr auf seinen Sitzen, das Publikum ob alt, ob jung stand auf. Gewohnt souverän wurde der Titel präsentiert. Als man " Rock And Roll Is King " spielen wollte, passierte etwas unvorhersehbares, die Musiker hatten keinen Strom mehr auf der Bühne, " No More Light " ! Es wurde handiert und probiert nach einer guten Minuten konnte dann zum zweiten mal gestartet werden und das war dann auch zum Glück der einzige Ausrutscher an diesem Abend.  Der Bassist Ralf übernahm den Leadgesang bei " Can't Get It Out Of My Head ". Lange nicht mehr Live gehört, aber immer gerne vom Publikum mitgesungen, ein wunder schönes " All Over The World ".  Den Enthusiasmus etwas gebremst  mit  " House Of Blues " und einem  neuen Titel folgte dann ein ELO Klassiker der eigenlich jeder kennt, " Last Train To London ".Was jetzt folgte war bereits zu ELO Part Two Zeiten ein Erfolgsrezept. Selbst die Reihenfolge der Lieder in diesem Medley übernahm Phil 1:1. Die Menschen waren alle sehr begeistert und es wurde wie letztes Jahr im Industriemuseum in Brandenburg vor der Bühne getanzt zu " Sweet Talkin' Woman ", " Confusion ", " Do Ya " und " Rockaria ". Das Zusammenspiel der verschiedenen Musiker hatte ich den Eindruck klappte ausgezeichnet. Nach gut 50 Minuten war das erste Set beendet und man hatte Zeit sich etwas zu erholen. Eine viertel Stunde später, die Band betritt die Bühne und plötzlich erklangen seltsame Töne, ja das ist ja, nein unglaublich, wirklich Live zu hören " So Seroius " und wieder singt Ralf. Endlich einmal einen ELO Song, den man so Live wohl noch nie gehört hat. Ein weiterer Meilenstein " Telephone Line ". Es bleibt ruhig mit " My Deciline And Falls " von Phil Bates " Naked " CD. " Turn To Stone " läßt das Publikum wiedholt tanzen und " Don't Wanna Lie Anymore " ebenfalls von  " Naked " wieder träumen. Bei " Calling America " sind alle Hände oben und es klingt, als ob fast jeder sogar den Text beherrscht. " Writing On The Wall " kommt auch sehr gut bei den Leuten an. Langsam geht es zum Endspurt. Der Geiger spielt das berühmte Intro zu " Livin' Thing " und alle gehen mit. " Hold On Tight " läßt keine kalt, bei " Don't Bring Me Down " wird dann das singende Publikum von Phil annimiert noch lauter den Refrain an zu stimmen, alle machen mit. Was für ein spektakel, doch die Band verläßt die Bühne. Lange wird aber nicht um Zugaben gebettelt, das stehen sie schon wieder oben auf. Was sollte wohl jetzt noch folgen können ? Die Fans wußten es bestimmt, " Roll Over Beethoven " ließ die Wände wackeln und brachte Mann und Frau noch einmal richtig zum schwitzen. Der Schlußpunkt wurde dann mit " Whiskey Girls " aus " Moment Of Truth " aus dem 2. ELO Part Two Album  gesetzt. Eine grandiose Show ging gegen 22.08 Uhr zu Ende.  Tourneemanager Ernst Albrecht Scholz von Sound Promotion Rathenow zeigte nach einem kurzen Gespräch auch Interesse, vielleicht die Bev Bevan Band 2005 nach Deutschland zu holen. Da er mit Phil Bates bisher sehr erfolgreich zusammen gearbeitet hat, könnte er sich auch diese Projekt gut vorstellen. Da Phil Bates bereits an einer neuen CD gearbeitet hat, diese aber noch nicht nach Deutschland mitbringen konnte, wird es im Herbst 2004 ein weiter Tournee durch Deutschland geben, mit neuer CD im Gepäck. Fazit, ein gelungener Abend, mit garantiert bester Unterhaltung der Electric Light Band. Wo bekommt man momentan schon soviel ELO Hits am Stück Live geboten ? Wir dürfen gespannt beleiben.

 
...auf Frühjahrstour durch Deutschland
Mittlerweile ist er schon im dritten Jahr nacheinander in Deutschland unterwegs, Phil Bates. Den Rock And Roll hat er immer noch im Blut, auch wenn er auf einigen speziellen Solo Konzerten seine bluesige Seite heraus kehrte. Am 02.04.05 war ich in Wernigerode, im Harz zu einer seiner Konzerte mit der Band. Der Verantstaltungsort, das Harzer Kultur und Kongreßzentrum lag mitten in der Stadt. Die Werbung selbst konnte ich nur als vorbildlich beurteilen, ich sah viele Plakate, teils rießige über Brücken hängend in der Umgebung.  In der neuen Veranstaltungsreihe " Classic Sports - Rock Night " sollte die ELB das  Publikum begeistern. Es war wie ein kleines Fantreffen, so viele bekannte Gesichter traf ich wieder, wie auf dem vergangenen Fantreffen in Bremen. Thomas Marquardt mit Frau, Kerstin Birk mit Mann  Mario, Franke Esche und Frank Bickel, wirklich eine große Freude lag da in der Luft. Manchmal ist es einfach erstaunlich was da so bei den Soundchecks alles zu hören sein kann, oftmals überraschender als das eigentliche Konzert. Wir hatte nachdem wir die Musiker begrüßten die Möglichkeit dem bunten Treiben auf der Bühne bei zu wohnen. Das interessanteste für mich, war Phil´s Version von " Shangri La " an der Akustikgitarre. Einen Titel, wie Phil später meinte der ihm auch sehr ans Herz gewachsen war.  Aber keine Chance, ins Liveprogramm wird er wohl nie aufgenommen werden, einfach schade, dem Publikum nicht auch einmal die Chance auf etwas Neues  zu geben. Ich denke, die breite Masse möchte die Hits von damals hören und keine Albumtitel oder Single - B Seiten, das wäre wohl nur der Traum der Fans. Gut gesessen haben wir an diesem Abend, verteilt an Tischen, doch richtig dunkel wurde es eigentlich nie in dem Saal. Das Publikum, schätzungsweise 250 Leute waren mehr älteren Semesters. Aber das sollte der Stimmung nicht schaden. Ein Moderator kam auf die Bühne und kündigte die Band an. Bevor es aber los ging sollte das Publikum noch Phil ein kleines Ständchen bringen, da er am 30.03. ja erst Geburtstag hatte. Nun kam das klassische Happy Birthday und Phil Bates auf die Bühne, bedankte sich, bekam noch ein Geschenk und los ging kurz nach 20 Uhr die Rock And Roll Show. Klassiker auf Klassiker, ein Genuß für beide Ohren. Nach " One More Tomorrow " für mich die Überraschung  " Midnight Blue ", Phil´s Solo an der Akustikgitarre. Gestochen scharf und überwältigend. Bei " Last Train To London " tanzten wieder viele Leute hinter den Tischen, Platz war  ausreichend vorhanden und das Medley aus " Sweet Talkin´Woman / Confusion / Do Ya Rockaria " beendete wie immer den ersten Teil des Abends. Höhepunkte des zweiten Teils waren für mich wieder einmal " So Serious " und  " Turn To Stone ". Gegen 22:30 Uhr war der Traum dann wieder ausgeträumt. Alle Musiker bekammen noch Geschenke vom Veranstalter und das unter tosendem Applaus.  Einige Minuten später gab es noch eine Autogrammstunde, wo alle Musiker fleißig schrieben  und sich fotografieren ließen.
Zusammen mit dem Tourneeveranstalter Ernst Albrecht Scholz, einigen Fans und natürlich Phil Bates und Keyboarder Ernie Schmiedel ging es noch in eine gediegene Kneipe in der innenstadt. Dort gab es neben Rotwein auch einige Neuigkeiten von Phil zu erfahren. Er ist gespannt auf die Konzerte mit Bev Bevan´s Move. Interessant ist aber auch, daß Bev Bevan gesagt hat, wenn die Konzerte in Großbritannien gut laufen, er auch unbedingt nach Deutschland kommen möchte. Die Sensation wäre also perfekt, wenn wir 2006 hier in Deutschland nach sehr langer Zeit wieder MOVE Lieder Live mit dem Orginaldrummer Bev Bevan hören könnten. Phil Bates selbst hat Neue Ideen sammeln können, für eine  weitere CD im kommenden Jahr 2006.
So wie es aussieht ist die Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben, sondern entwickelt sich zum momentanen Dauerläufer. Es gibt bereits neue Termine für den Sommer und eine Herbsttour der Electric Light Band ist auch in Plannung.  Ralf Vornberger, der Bassist hofft ebenso das sie noch viele Auftritte bestreiten können. Es scheint sehr gut zu laufen für die momentan beste ELO Coverband die in Europa tourt.
Gut einen Monat später am 03.05.05 traf ich die Band mitten in unserer Hauptstadt. Die " Knorre " ist ein Kunst und Kulturhaus mitten im Stadtbezirk Friedrichshain in Berlin. Dort vor etwa 80 Zuhörern spielte die Band ab 20:30 Uhr auf engsten Raum.  Es war phantastisch, den Musikern so nah bei ihrem Auftritt zu sehen.  Die Stimmung war wie so oft sehr euphorisch und man rückte gar die Tische und Stühle ´beiseite um zu tanzen. Da behaupte mal einer noch, nach ELO Musik sich nicht bewegen  zu können. Nach den Standardzugaben " Roll Over Beethoven " und " Whiskey Girls " begab sich Phil doch noch einmal heraus, um sein Solostück " Going Home " zu performen. Die Lichter gingen dann gegen 22:42 Uhr aus, aber nur für einen kurzen Augenblick.
Schließlich wollte man noch an diesem Abend ein Souvenir mit nehmen. Ob CD, Poster oder Autogramm, alles war möglich. Interessanterweise kündigte das Managment auch neue Autogrammkarten für den Herbst an. Fazit, in den 90´er Jahren brachte uns ELO Part Two fast jedes Jahr zum schwitzen, heute
scheint es ein Mann mit seiner Band zu sein, der weiß das es immer noch viele Menschen hier draußen gibt, die die Musik des Electric Light Orchestras schätzen und Live hören wollen. Ich kann nur immer sagen, geht heraus zu den Konzerten und feiert die ELO Songs so laut ihr könnt.

Die Setlist aus Wernigerode: Kultur und Kongresszentrum am 02.04.05
Start: 20:08 Uhr
01. All Over The World 02. Rock And Roll Is King 03. Showdow 04. Can't Get It Out Of My Head ( Ralf singt ) 05. Evil Woman 06. One More Tomorrow * 07. Midnight Blue ( nur Phil an der acoustic Gitarre ) 08. What Don't Kill You Makes You Stronger 09. Last Train To London 10. Medley: Sweet Talking Woman / Confusion / Do Ya / Rockaria 11. So Serious ( Ralf singt ) 12. Telephone Line 13. My Decline And  Fall 14. Turn To Stone & Schlagzeugsolo von Bernhard 15. Still In Love With You 16. Calling America 17. Writing On A Wall 18. Hold On Tight 19. Livin' Thing 20. Don´ t Bring Me Down
Zugaben: 22. Roll Over Beethoven 23. Whiskey Girls

* In Berlin statt " One More Tomorrow " " One Sky " !

 
... und es war Sommer ... Die ELB Sommertour 2005
Soviel ELO Livemusik wie bisher im Jahre 2005 konnte man schon lange nicht mehr hören. Sie macht sich noch immer auf jeder Party gut.  Wenn man ELO nicht kennen sollte, (so etwas soll es ja noch geben) so kennt der Partygast doch wenigstens ein, zwei oder mehr Hits der  Band. Ich hatte das Glück die Electric Light Band auf ihrer Tour etwas zu begleiten, da einige Konzerte ganz in meiner Nähe statt fanden.  Am 25.06.05 gastierten sie anläßlich der Einweihung eines sanierten, historischen Wasserturms im Premnitz. Schätzungsweise 700 Gäste  verfolgten das Treiben auf der Bühne, obwohl es zeitweise regnete. Aber die Stimmung war trotzdem sehr ausgelassen und die Band hatte alles im Griff. Am Ende gab es sogar ein Feuerwerk. Am 05.08.05 gaben sie im Rahmen der Reinickendorfer Festtage in Berlin ein kostenloses Konzert auf der RTL 104.6 (Radiosender) Bühne. Wieder hatten die Zuhörer mit dem schlechten Wetter zu kämpfen, es regnete sehr heftig und wollte einfach nicht aufhören. Viele Regenschirme versperrten die Sicht auf die Bühne und das Programm wurde leicht gekürzt. " Writing On The Wall " und " Whiskey Girls " entfielen. Dafür waren einige ELO / ELB / Phil Bates Fans Vorort, die sichtbar ihren Spaß hatten. Nach dem Konzert gab es wieder ein Feuerwerk und natürlich auch wieder Autogramme. Weiter ging es am 07.08.05 zum Strandfest nach Wusterwitz. Eine tollte Nacht wurde es, ganz ohne Regen wurde ausgelassen gefeiert und getanzt. Mein persönliches Highlight war aber das Gauklerfest am 09.08.05 in Berlin. Bei bestem Wetter und toller  Location, an der Spree gelegen, gegenüber dem Palast der Republik, im Hintergrund den Fernsehturm und der Berliner Dom, hörte das Publikum einige der besten ELO Songs. Etwas verhalten, richtig scheu trauten sich die Menschen nicht direkt an die Bühne. Trotz mehrmaliger Aufforderungen von Phil und Ralf klaffte eine unüberbrückbare Leere zwischen der Band und dem Publikum. Dabei hatte ich die Berliner immer so locker in Erinnerung. Egal, der Rock And Roll Express lief auf hochtouren, Ernie versteckte sich wieder hinter seinen Keyboardtürmen, Bernhardt spielte souverän sein Schlagzeug, Ralf entwickelt sich wie damals Kelly zum " Spaßvogel " der Band. Phil nannte ihn nach dem Bravourstück " Rockaria ! "- die Diva.  Valentin ist ein sehr guter Geiger und sie haben mit ihm wirklich eine exzellenten Musiker gefunden.  Phil hatte wieder eine tolle Stimme und man hätte sich sicher noch mehr von ihm wünschen können. Nach der Zugabe und der sehr schnellen Gruppenverabschiedung gab es wieder ein Feuerwerk. Nichts außergewöhliches dachte ich erst. Die Band stand noch auf der Bühne und von der Technik wurde auf einmal das " Eldorado Finale " eingespielt, alle blickten nach oben, denn plötzlich erhellten Raketen den  nächtlichen Himmel über Berlin. Eine sehr schöne Geste von r.s.2, dem Berliner Radiosender auf dessen Bühne die ELB zuvor noch spielte. Gut dachte ich mir, endlich mal ein nettes Ende, aber es ging ja erst richtig los, mit den kompletten ELO Songs " Secret Messages " und " Twilight ", UNGLAUBLICH! Diese Farbenpracht, diese hellen Kugeln und Fontänen dazu diese herrliche ELO Musik. Gegen 22.30 Uhr gab es wieder reichlich Autogramme und ich kann Euch eines verraten, der Herbst wird heiß, heißer als der Sommer bestimmt. Die Band hat geprobt und sie wird 5 alte Songs, neu in ihrem Set aufnehmen. Soviel sei verraten, 3 ELO und 2 Phil Bates Songs.

 

PHIL BATES im märkischen Land
Ganze 3 Jahre dauerte es, bis Phil Bates wieder den Weg nach Deutschland fand.
Ich hatte Glück, das er auch uns Brandenburger Fans besuchte und das an  ganz besonderen Orten. Am 20.09.03 stand das Industriemuseum in der Stadt Brandenburg an der Havel auf dem Programm. Das in der ehemaligen Stahlwerkerhalle erhaltene technische Denkmal wurde schon des öfteren für Konzerte genutzt. Überraschend traf ich auch FTM Leser aus Eberswalde und Röderau, was mich freute. Auf der kleinen Bühne sollten später 4 Musiker aktiv werden. Die Halle füllte sich langsam mit ca 200 Leuten, die an den Tischen und Stühlen Platz nahmen. Gegen 20:50 Uhr kamen langsam die Musiker zu ihrem Arbeitspaltz, der Keyboarder  initiierte ein mir unbekanntes Intro, Schlagzeuger und Bassist nahmen Position ein und dann kam Phil Bates, ganz in schwarzer Kleidung und los ging es mit " Evil Woman ".  Es war für mich wieder ein großartiger Augenblick ELO Musik live zu erleben. Welche beim Publikum auch am meisten gefeiert wurde. Natürlich klangen die Stücke anders als bei den großartigen ELO Part Two Konzerten und erst recht das Orginal, aber man gab sich Mühe und so folgte Hit auf Hit. Bei den langsamen Titeln wechselte Phil zur Austikgitarre, selbige welche er auch schon bei Part Two benutzte. Seine Begleitband sind allesamt Musiker aus dem Raum Berlin. Der Keyboarder hatte die Angewohnheit selbst bei dem Konzert noch seine Zigarretten zu rauchen und die Asche fiel auf die Tasten, was ihn aber nicht zu stören  schien. Der Bassist Namens Ralf durfte sogar bei 2 ELO Liedern den Leadgesang übernehmen.Nachdem Medley bestehend aus " Sweet Talkin´ Woman ", " Confusion " , " Do Ya " und " Rockaria "  kam um 21.45 Uhr die halbstündige Pause. In dieser konnte man Phil´s neue CD " Alter Ego " für 15 Euro erwerben,  etwas trinken oder sich zu essen holen.Teil 2 der Show startete dann auch gleich mit " Roll Over Beethoven " und langsam wippte das Publikum stärker, aber noch saß es. Erst bei " Hold On Tight " geschah das Wunder, ein Paar kam nach vorne und tanzte vor der Bühne. Der Bann war endgültig gebrochen und der Platz zwischen der Bühne und der ersten Reihe füllte sich mit tanzenden Menschen. " Don´t Bring Me Down " war dann wohl sichtlich der Höhepunkt, als auch das Publikum Phil´s Gesang laut unterstützte. Dann kam als Zugabe aber noch einmal " Roll Over Beethoven ", als ob man uns es jetzt noch einmal richtig zeigen wollte. " Crossroads " und " Superstition "  waren dann die letzten Stücke an diesen Abend. Einige Minuten nach dem Konzert konnte man sich natürlich noch von Phil alles mögliche signieren lassen. Der Tourpromoter erzählte auch das Phil vielleicht im April 2004 wieder nach Deutschland kommen könnte, was auch Phil selbst bestätigte. Im Gepäck dann wahrscheinlich auch eine neue CD. 

Am Sonntag den 21.09.03 ging es dann nach Hohennauen, ein Dorf  6 km nördlich von Rathenow. Mit guten 140 Besuchern war die Dorfkirche fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Ich hatte den Eindruck das sich alle kannten, begrüßten die Meisten sich doch innig. Überall standen Teelichter und erfüllten den Raum mit Kerzenlicht. Auf der Bank wo wir saßen kam in mir ein vorweihnachtliches Gefühl auf. Alle warteten gebannt, und selbst von den Rängen blickten gespannte Gesichter hinunter. Um 19:10 Uhr startete das Program. Hinter dem Taufbecken zogen die vier nun ihre Rock And Roll Show durch. Der Klang war besser als in Brandenburg, dafür musste aus Platzgründen aber auf die Trockeneismaschine, den Nebel und einige Scheinwerfer Spots verzichtet werden. Durchgespielt ohne Pause und musikalisch etwas variiert, kam " Don´t Wanna Lie Anymore " aus Phil´s erster CD Naked dazu und man verzichtete auf  " She´s A Woman " und " Walking Back Towards The Light ". Euphorisch bekamen sie Applaus, aber auch erst ab " Don´t Bring Me Down " trauten sich einige auf zu stehen und laut mit zu singen. Nach 2 Zugaben war dann um 20:54 Uhr bereits wieder alles vorbei. Das Publikum, hier mehr von Jüngeren dominiert, war sichtlich begeistert. In Brandenburg waren mehr Ältere ab 40 Jahren zu gegen. Aber ich denke, jeder hatte seinen Spaß mit der Musik des ELO.
Ich bin froh diese beiden Abende mit toller Livemusik verlebt zu haben und hoffe Phil Bates 2004 wieder zu sehen.

Songliste aus Brandenburg an der Havel, Samstag, 20.09.03, Industriemuseum

Intro, Evil Woman, Rock And Roll Is King, My Decline And Fall, Showdown, Can´t Get It Out Of My Head ( Ralf ), House Of Blues, Dolycannau, One More Tomorrow, Medley: Sweet Talkin Woman, Confusion, Do Ya, Rockaria, Roll Over Beethoven, Telephone Line, Writing On The Wall, Jealousy, Walking Back Towards The Light, She´s A Woman, Whiskey Girls, Hold On Tight ( Ralf ), Don´t Bring Me Down
ZUGABEN: Roll Over Beethoven, Crossroads, Superstition

 
Die Sommer Open Air Tour der Electric Light Band 2004
Nach den erfolgreichen Frühjahrskonzerten hier in Ostdeutschland nahm die ELB noch Sommer Open Air Shows war. Von zwei Auftritten möchte ich hier berichten. Eingeladen wurde die Band auch zum 15. Fischerfest nach Ketzin, in der Nähe von Potsdam. Höhepunkt des dreitägigen Festes sollte am 21.08.04 die Oldie Nacht werden. Gut gelaunt traf ich die Band beim nachmittaglichen Soundcheck an der Open Air Bühne. Leider hatte Phil Bates noch nicht seine neue CD dabei, aber mir viel sofort der neue Geiger auf. Jung, dynamisch, voller Enthusiasmus sich den neuen Aufgaben zu stellen. Man konnte nur hoffen das der Regen fern bleiben würde. Einige Nachwuchsbands präsentierten sich am frühen Nachmittag kostenlos dem Publikum. Für die Oldienacht durften man dann 17 Euro bezahlen. Gegen 19 Uhr füllte sich der Platz vor der Bühne und ich traf auch zwei alte Bekannte, Kerstin Birk und Uwe Best vom Fanclub. Zusammen feierten wir diese Nacht ausgiebig. Leider fiel immer wieder der Regen durch die Wolken und nach 20 Uhr betrat als erster Harpo die Bühne. Der kleine Schwede wie immer barfüßig, hatte mit " Moviestar " seinen größten Hit, den er auch live sang. Nach ihm standen die Rubettes mit Bill Hurd auf den Brettern und das Publikum tanzte vor der Bühne, trotz des strömenden Regens. Interessanterweise spielten sie nicht nur ihre Hits und Rock And Roll Standards, sondern auch das legändäre " Califorina Man " der MOVE, sehr erfrischend. Nach ihrem größten Hit  " Sugar Baby Love " und der Umbaupause trat endlich gegen 22.34 Uhr die Electric Light Band auf die Bühne. Glücklicherweise hörte es mit dem Intro zum " Concerto For A Rainy Day " zu gießen auf und man konnte wieder ohne Regenschirm der Musik zuhören. Bei " Evil Woman " und " Rock And Roll Is King " taten sich meiner Meinung nach die Leute noch etwas schwer, aber als dann " Livin' Thing " startete hatte die Band das Publikum auf ihrer Seite. Das Mitsingen bei " Calling America " klappte auch ganz ordentlich. Bassist Ralf sang wieder " Can't Get It Out Of My Head " und nach " Showdown ", " Turn To Stone " und " All Over The World " folgte der einzige Solotitel von Phil Bates " Writing On A Wall ". " So Serious " live zu hören war wieder ein voller Genuß und nach " Last Train To London, " Telephone Line " und " Hold On Tight " gab es auch schon fast den Endspurt mit dem seit ELO Part Two Zeiten bekannten Medley Schema " Sweet Talkin' Woman / Confusion / Do Ya / Rockaria ! " Bei " Don't Bring Me Down " sollte das Publikum wieder selbst die Führung übernehmen, was es auch tat. Als Zugabe gab es dann noch " Roll Over Beethoven " und die Band verabschiedete sich gegen 23.52 Uhr. Einige Minuten später gab es dann auch noch Autogramme für die Fans. Fazit, wieder eine gelungene Show mit ca. 1500 Menschen, die trotz des schlechten Wetters aus hielten und die Musik als Anlaß zum tanzen nahmen.

Gut eine Woche später, am 29.08.04 ging es nach Premnitz, nahe Brandenburg an der Havel, zum 25. Dachsbergfest, wieder unter freiem Himmel, dafür aber kostenlos. Irgendwie meinte es auch an diesem Tag der Himmel nicht gut mit uns. Es regnete nicht nur, sondern hagelte auch zeitweise. Wirklich keine guten Bedingungen für ein Freiluft Konzert. Kerstin Birk und Thomas Marquardt vom Fanclub hielten mit mir durch. Da die Bühne nicht komplett überdacht war, mußte die Frauenband CORA ihre Hits u.a. " Fahrt nach Amsterdam " im strömenden Regen präsentieren. Aber sie wurden von ca 500 Menschen umjubelt, genau so wie die Electric Light Band, welche gegen 21.50 Uhr nur ein verkürztes Programm spielen konnte. Es fehlten das Intro zum " Concerto For A Rainy Day " ( obwohl es sehr passend gewesen wäre ), " Can't Get It Out Of My Head ", " Showdown ", " Writing On A Wall " und " So Serious ". Die Band stand weit vom Publikum entfernt auf dem hinteren, überdachten, trockenen Teil der Bühne. Ein Glück, die Technik, vor allem die Scheinwerfer hielten bis zum Ende der Show gegen 22.47 Uhr durch. Danach gab es noch ein sehr schönes Feuerwerk bei nachlassendem Regen.Das Beste an diesem Konzert, man hatte die Chance nach dem Aufritt die komplette Familie Bates kennen zu lernen. Eine ganze Woche, quasi zwischen den beiden Auftritten, waren Ehefrau Jo, Töchter Rosie und Sarah sowie Vater Phil Bates in Berlin und Brandenburg mit dem Auto unterwegs. Jo erzählte mir von dem Besuch der Berliner Mauer und die Besichtigung des Reichstages. Es gefiele ihr und Ihren Töchtern sehr gut in Deutschland. Auch lernten sie ständig neue Wörter in deutsch dazu. Auch der Konzertveranstalter hatte sich für die kommende Herbsttournee der ELB etwas einfallen lassen. Es gibt bereits T-Shirts der Band und Autogrammkarten. Noch eine kleine Anekdote, der alte Geiger soll schon einmal betrunken von der Bühne gefallen sein, so daß man sich entschloß, die Stelle neu zu besetzten. Meiner Meinung nach, spielte der neue Mann an der Geiger die Akkorde viel sauberer. Im Herbst wird die Band wahrscheinlich dann nur zu viert touren, ohne Geiger. Ich kann abschließend nur sagen, besucht die Konzerte, lauscht der phantastischen Musik ob von ELO oder Phil Bates !

 
Im Blütenmeer mit der Electric Light Band
Auf dem diesjährigen Baumblütenfest in Werder an der Havel gab es neben den üblichen Attraktionen am 29.04.2006 auch einen Auftritt von Phil Bates mit seiner Electric Light Band. Direkt an der Havel, auf der Insel von Werder stand die RTL Bühne, wo sich zuvor einige unbekannte Künstler zeigten. Das vornehmlich junge Publikum zeigte sich sehr ausgelassen, was wohl auch am massiven Genuß des Obstweines lag. Der Tag war nicht mit viel Sonne gesegnet, als aber die Band gegen 20.30 Uhr als Headliner die Bühne erklommen, verschwand der Regen und die Show konnte ohne Probleme für die Zuhörer starten. Das Programm war fast identisch mit dem letzten Auftritt, den ich vergangenen Jahres in Plaue sah. Alle spielten routiniert und sicher ihr Instrument. Durch eine Vielzahl an Hits wie " All Over The World ", " Evil Woman ", " Showdown " oder auch " Last Train To London " wurde das Publikum begeistert. In der zweiten Hälfte dann aber doch eine echte Überraschung. Ein Hammer hartes " Twilight ", sehr schön nach all den ganzen Jahren endlich auch wieder einmal diesen ELO Super Hit Live zu hören. Ohne Unterbrechung wurde bis 22 Uhr der Rock And Roll nach Werder gebracht. Phil Bates scheint wider fit zu sein und will  auch seine alten Weggefährten von Orchestra beim UK Konzert in Cardiff besuchen. Es ist ja in der Vergangenheit bei den ELB Open Air Konzerten schon des öfteren Regen vom Himmel gefallen. Aber am 02.06.06 in Rathenow auf der Landesgarten- schauh hielt die Sonne stand. Im Rahmen einer Oldienacht gastierten die Jungs leider nur eine satte Stunde auf der großen Hauptbühne.Von 20.25 Uhr bis 21.25 Uhr  spielten sie leider ein gekürztes Programm von 12 Songs. Man verzichtete auf die Phil Bates Solotitel und leider auch auf " Twilight ". Dafür spielte man aber vor gut 1000 Zuhörer. Vielleicht lag es auch daran, das Altrockerin Suzi Quatro als Höhepunkt funkieren sollte. Härter und Schärfer klang für mich aber der ELB Auftritt. Phil arbeitet momentan nicht an neuen Songs und ob es im Herbst wieder Auftritte geben wird ist noch offen.  Hoffen wir das die Musik des Electric Light Orchestra noch lange Live weiter getragen wird. 
 
ONE SKY - Die Herbsttour der Electric Light Band 2004
Es ist einfach schön, lieb gewonnene Orte im Leben öfter zu besuchen und ihren Zauber immer wieder auf einen wirken zu lassen.  Phil Bates konnte ich nun in diesem Herbst noch einmal wiedersehen. Der Tourauftakt begann wieder in Thyrow, unweit südlich von Berlin. Anders als im Frühjahr gab es an diesem Abend, den 14.10.2004, keine Stühle zum Sitzen, nur hohe Tische zum anlehnen. Dadurch  konnte sich das Publikum besser verteilen und weitaus mehr  Karten wurden auch verkauft. Aus Kostengründen kam nur die Stammbesetzung, ohne Geiger. Aber Keyboarder Erhardt " Ernie " Schmiedel konnte die Geigenparts recht gut imitieren. Alle waren wieder da, Kerstin, Ines, Miro, Andreas ja sogar unser Schweizer Markus Brunner fand den Weg nicht zu weit. Endlich hatte Phil auch seine neue CD " One Sky " dabei, welche mir persönlich sehr gut gefällt.Schnörkelose Britpopanleihen und träumerische Melodien. Leider kamen nur " One Sky ", " What Don`t Kill You Makes You Stronger " und " Still In Love With You " zum Live Einsatz. Dafür aber wieder unsere Liebgewonnenen ELO Hits.  Auch die beiden Part Two Songs " One More Tomorrow " und " Whiskey Girls " wurden nicht vergessen zu spielen.  Rund um ein gelungener Abend.  Glücklich und zufrieden dürften die ca 400 Zuhörer schon gewesen sein, viele deckten sich noch mit Phils aktueller CD ein und enspannt gab die Band auch wieder Autogramme und hielt für Fotos still. In Stendal am 17.10.2004 fand ihr Konzert wieder in der Katharinenkirche statt. Thomas Marquardt ließ sich dazu etwas ganz besonderes einfallen. Er verteilte vor dem Konzert auf den Sitzenplätzen eine kleine Biographie  von Phil und auch den Text von " Don`t Bring Me Down ". Einfach clever, so konnte der Publikumschor von 250 Stimmen Textsicher Phil beim Finale unterstützen. Rock And Roll In The Church - ist doch immer wieder ein Erlebins. An solch einem geweihten Ort einmal die treibene Kraft dieser tollen Musik zu hören, macht sie noch unsterblicher. Bernhard Herzliger hatte hier an den Drums sogar die Möglichkeit ein kleines Solo zu spielen.  Bis auf " One More Tomorrow " was hier nicht gespielt wurde, war es das selbe Set wie in Thyrow. Für mich war es auch schön, Olaf und Doreen Karge aus Schwerin wieder zu sehen. Sie sorgten mit den anderen Fans für tolle Stimmung während des ganzen Konzertes. Nach dem Konzert ist bekanntlich vor dem Konzert, so auch in Stendal, für mich die letzte Reise, aber auch 2005 wird man wieder in Deutschland ELO Musik Live hören können, sagte Gitarrist Ralf Vornberger. Das ist doch schon ein guter Grund sich auf die kommende Zeit zu freuen.
 
Ein Ostergeschenk der Electric Light Band
Für uns ELO Fans dürfte 2007 ein ganz besonderes Jahr werden. So viele CD´s wurden schon lange nicht mehr in einem Jahr veröffentlicht und viele neue stehen uns noch bevor. Dazu gibt es ELO Musik satt im deutschen Lande. Im Westen tourt das Magic Orchestra und mehr im Osten die Electric Light Band mit Phil Bates. Beide bringen den ELO Sound live zurück auf die Bühne.

Am 7.April, Ostersamstg war es wieder soweit. Phil Bates und seine ELB spielten zum wiederholten male in Plaue in  der Kneipe Pur. Erfreulicher Weise war diese Veranstaltung ein Nichtraucher Konzert, was auch so akzeptiert wurde.

Einige Berliner ELO Fans fanden auch wieder den Weg ins Brandenburger Land. Die erste Überraschung, als gegen 21 Uhr mit All Over The Worlddas Konzert begann, war: wo ist Valentin, der Geiger ? Auf der Bühne stand eine junge, dynamische, sehr attraktive Geigenspielerin und überraschte mich völlig. Ihr Spiel, ihr Auftreten verhalf vom ersten Moment der ELB zu neuem Glanz. Wie ich später erfuhr, konnte Valentin aus terminlichen Gründen nicht mehr mit der Band touren. So fand man Susanne Filep aus Berlin, welche sich sehr gut in die Männerriege hinein integrierte. Rock And Roll Is King und Showdown kamen sauber rüber wie gewohnt. Ein wunderschönes Ticket To The Moon intoniert von Ralf. Evil Woman und ein starker Phil Bates Rocker What Don´t Kill Me Makes Me Stronger folgten. Danach wurde es ruhiger mit dem House Of Blues von Phil´s  Alter Ego Solo CD.  Vor 2 Jahren in Wernigerode gab es für mich zum ersten mal Midnight Blue, damals wie heute nur mit der Akustikgitarre, wobei nun Schlagzeuer Bernhard und Gitarrist Ralf nach vorne zur Bühne kamen, um den Chorgesang zu übernehmen. Wirklich sehr ergreifend.
Ein weiterer Discoknaller, Shine A Little Love, in voller Schönheit folgte, bis zur Pause ist es nicht mehr weit. Das ELO Medley Sweet Talkin´ Woman, Confusion und Do Ya ertönen. Aber Moment einmal, da gab es doch immer ein abschließendes Highlight  ? Schade, aber Rockaria wurde gestrichen und wird dafür in einigen Shows komplett gespielt. "Vorhang".

Nach 40 Minuten Pause, ja auch Musiker müssen einmal zur Toilette und sich stärken, geht es in gewohnter ELO Manier mit einmem bombastischen Twilight in die zweite Runde. Nach diesem Sturm kommen wir zu Telephone Line und Turn To Stone, einem weiteren Klassiker mit dem gewohnten Drumsolo von Bernhard. Nun rechnete ich wieder mit einem Phil Bates Song, aber diese Töne hatte ich ja noch nie live gehört und mir wurde es richtig warm ums Herz, als auch Susanne´s Geige den Noten folgte, die nur zu Secret Messages passen konnten. Was für ein Moment, es war das erste mal, dass die Electric Light Band vor Publikum den Song ausprobierte. Nur einmal soll er im Soundcheck von Jeff Lynne selbst im Mai 2001 in Los Angeles gespielt worden sein. Schlagzeuger Bernhard machte den Vorschlag ihn ins Set aufzunehnmen und singt ihn auch selbst. Nach dieser Offenbarung, wie toll dieser Titel auch Live klingen kann, kam My Decline And Fall vom Naked Album. Calling America, Whiskey Girls, ein knackiges Hold On Tight und ein lupenreines Livin´ Thing folgten. Ich konnte mich noch gar nicht so richtig sammeln, weil ich immer noch von Secret Messages angetan war, wow !!! was für ein geiler Song. Don´t Bring Me Down zum mitgrölen, und tanzen sowieso. Als Zugabe ein sattes Roll Over Beethoven und ein wenig Discogestampfe von Last Train To London. Nichts geht mehr um 23.30 Uhr und alle waren sie wieder glücklich und zufrieden. Phil und seine Band schreiben fleißig Autogramme und seine aktuelle Solo CD Retrospektiv verkauft sich recht gut. Eine Art Best Of mit neuen Titeln und einigen neuen Abmischungen, sehr schön anzuhören. Am Ostersonntag ging es dann nach Stendal in die Katharinen Kirche, sozusagen wieder einmal Rock And Roll In The Church. Ein fast gleiches Set, nur bei Phil´s Solostücken wird variiert. Diesmal war Still In Love With You statt House Of Blues dabei. Mein dritter Besuch war dann am 14. April in Großenhain. Dort gab es ein richtig kleines ELO Fantreffen mit Ilona, Familie Birk und Franke Esche. Wieder eine tolle Show mit Secret Messages.
Die Quintessenz daraus: besucht die Konzerte, es ist wieder großartig. 


 
 
 

 

© Text & Bildmaterial, Mike Franke